Wissenswertes über Cerankochfelder

CerankochfeldCerankochfelder bieten gegenüber normalen Kochplatten viele Vorteile. Zum einem ist da der optische Aspekt zu nennen. In einer modernen Küche ist heute neben einem guten Einbauherd natürlich auch ein optisch ansprechendes und technisch ausgefeiltes Ceranfeld angesagt. Gegenüber normaler Kochplatten zeichnet sich ein Cerankochfeld durch gleichmäßige und schnelle Erwärmung aus. Besonders in Hinblick auf den Energieverbrauch liegt das Cerankochfeld weit vorne. Durch das Ceranfeld können bis zu 20 % Energie eingespart werden! Für die verschiedenen Topf- und Pfannengrößen verfügen Cerankochfelder z. B. über unterschiedlich große Kochzonen, wodurch sich Strom einsparen lässt.

Funktionsweise des Ceranfeldes

Das Cerankochfeld wird über eine Heizspirale die sich unter dem Ceranfeld befindet erhitzt und gibt die Hitze nach oben ab. Durch die Erhitzung der Heizspirale leuchtet das Ceranfeld rot glühend auf und die Wärmestrahlung kann durch das infrarot durchlässige Ceranfeld direkt den Topfboden erhitzen. Über die direkte Wärmeübertragung ist ein Kochen ohne große Wärmeverluste möglich.

Gibt es unterschiedliche Cerankochfelder?

Man unterscheidet zwischen autarken und nicht-autarken Cerankochfeldern. Beim Kauf sollte man unbedingt darauf achten, ob man ein autarkes Ceranfeld oder ein nicht-autarkes Cerankochfeld benötigt.

Autarke Ceranfelder verfügen über eine eigene Steuerung und können separat angeschlossen werden. Das Ceranfeld kann also getrennt vom Einbauherd aufgebaut und angeschlossen werden.

Nicht-Autarke Cerankochfelder können nur mit bestimmten Backöfen kombiniert werden. Beim Kauf eines Cerankochfeldes sollten sie unbedingt darauf achten, ob eine Kombination mit ihrem Backofen möglich ist!

Welche Ausstattungsmöglichkeiten gibt es?

Die meisten Ceranfelder verfügen über vier Kochzonen, eine Restwärmeanzeige und einen Timer.

Zusätzlich zu diesen „Grundausstattungen“, gibt es noch weitere optionale Ausstattungsmerkmale:

  • Bräterzone
    Bräterzone für gleichmässige ErwärmungMit der Bräterzone ist es möglich, einen Bräter vollständig zu erhitzen. Der Vorteil dabei ist zum einen die gleichmäßige Erwärmung des Bratgutes und die Senkung des Energiebedarfes. Je nach Kochfeld gibt es eine automatische oder eine manuelle Zuschaltung der Bräterzone. Im Fall einer automatischen Zuschaltung erkennt, das Ceranfeld, das sich ein Bräter auf der Kochzone befindet, und schaltet die Bräterzone ein. Bei einer manuellen Zuschaltung wird die Bräterzone im Bedarfsfall per Knopfdruck eingeschaltet.
     
  • Zwei- und Dreikreiszone
    Zwei- oder Dreikreiszonen sparen EnergieBei Cerankochfeldern mit Zwei- oder Dreikreiszone können je nach Topfgröße unterschiedliche Heizzonen eingestellt werden. Damit lassen sich Töpfe mit unterschiedlichen Durchmessern, energiesparend erwärmen.
     
  • Warmhaltezone
    Mittels einer Warmhaltezone lassen sich fertige Speisen bequem warmhalten.
     
  • Schnell- oder Blitzkochzone
    Ceranfelder mit Schnellkochzone, verfügen über eine oder mehrere Kochzonen die eine sehr schnelle Erhitzung des Kochgutes ermöglichen.
     
  • Vorkoch oder Ankoch-Automatik
    Über die Ankoch-Automatik können herkömmliche Gerichte wie z. B. Kartoffeln bequemer gekocht werden. Das Kochfeld wird über eine bestimmte Zeit mit maximaler Heizleistung versorgt und geht dann auf eine abgesenkte Heizleistung zurück. Damit wird das schnelle Erhitzen uns sanfte Fortkochen ermöglicht.
     
  • Stop und Go Funktion
    Cerankochfelder mit Stop & und Go Funktion, können per Knopfdruck auf die niedrigste Kochstufe geschaltet und anschließend wieder auf die vorherige Kochstufe eingestellt werden. Sinnvoll, wenn man kurze Zeit die Küche verlassen muss und das Kochfeld unbeobachtet ist.
     
  • Überkochkontrolle
    Im Falle des Überkochens des Koch- oder Bratgutes wird automatisch auf die niedrigste Leistungsstufe geschaltet oder das Ceranfeld komplett ausgeschaltet.

Cerankochfelder reinigen

Der Handel bietet zum Reinigen von Ceranfeldern viele spezielle Reinigungsmittel. Es geht aber auch ohne!

Zum Reinigen des Ceranfeldes kann man z. B. über Nacht ein nasses mit Spülmittel getränktes  Küchenkrepp auflegen und einwirken lassen. Anschließend abwischen und falls nötig mit Spülmittel oder Glasreiniger nachreinigen. Satt Spülmittel hat sich auch Zitronensaft zum Einweichen bewährt.

Bei schweren Verunreinigungen kann man Spülmaschinenreiniger (Tabs) benutzen.  Ein Tab in Wasser auflösen und über das Cerankochfeld verteilen. Das Ganze mit feuchten Küchenkrepp bedecken und über Nacht einwirken lassen. Anschließend mit klarem Wasser abwischen.

Wichtig! Reinigen sie ihr Ceranfeld immer nur im kalten Zustand. Anderfalls kann sich die Verschmutzung noch weiter einbrennen. Mit speziellen Schabern können sie ihr Kochfeld zerkratzen. Achten sie darauf, dass der Schaber scharf ist, und arbeiten sie nicht mit hohem Druck.

Energie sparen beim Kochen mit dem Cerankochfeld

Für Cerankochfelder gibt es kein EU-Label bzw. keine Energieeffizienzklassen. Das Einsparpotenzial hängt hauptsächlich von der Nutzung des Ceranfeldes ab. Achten sie auf die richtige Größe und Qualität des Topfes. Ein zu kleiner Topf auf großer Kochzone verbraucht unnötig Strom. Weitere Tipps zur Auswahl des richtigen Kochtopfs werden wir später in einem separaten Artikel veröffentlichen.

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